IMG_1070
IMG_0139
JA
IMG_1349
IMG_0524
IMG_0254
IMG_1023
JA

Die Seite von Alfred Schultz  für das persönliche, religiöse und spirituelle Ja.  Coaching, Kreativität, Besinnung.  Schräg und ernst.  Im Prozess.  In Zwischenwelten.   Mainstreamresistent

Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass wir nicht ohne ein Ja leben können.

Wir können leidenschaftlich kritisieren, demontieren und dekonstruieren. Aber: Das alleine veranlasst uns nicht, jeden Tag aufs neue hier zu sein. Wir können nicht ausschließlich aus einem Nein heraus leben. Extrem formuliert: Wer zu allem Nein sagt, schafft sich ab. Ein allumfassendes Nein bedeutet unsere Auslöschung.

Wer weder isst noch trinkt, trennt sich von der Lebensquelle. Das gilt nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Wer sich  nur als Verneiner und Verneinten erlebt, verliert die Lebensfreude. Verneinte und Verneinende täuschen Lebendigkeit vor.  Sie sind eine Mogelpackung.

Wir leben vom Ja. Wir können unser ja genießen, wenn wir spüren, dass wir Bejahte sind. Als Bejahte erfahren wir eine Lebenskraft, die in uns die Sprache des Ja erweckt. Wir können dem Jasager in uns vertrauen, der die  Verbindung zu unserer Lebendigkeit zum Ausdruck bringen möchte.

 

Der Jasager ist kein schleimiger Anpasser oder Duckmäuser. Er ist jemand, der den Mut hat, die spirituelle Scham zu überwinden, die nur heimlich und allenfalls in nächtlichen Träumen das Ja erahnt. Der Jasager erfährt, dass er letztlich nicht überlegen kann, ob er vielleicht Ja sagen möchte. Er merkt, dass solch eine Überlegung dazu beiträgt, die Offenheit für das Wirken des Jas zu verspielen.  Die Leidenschaft des Jasagers möchte alle Zellen seines Körpers ergreifen, um ja zum Sein zu sagen.

Jasagen geschieht immer ganz individuell. Es kommt von Herzen und aus den Gedärmen.  Allerdings nicht kopflos! Das sinnende Denken ist eine große Kraft auf diesem Weg. Der Jasager ist unterwegs. Er überquert viele Brücken. Er ringt, sucht und findet.

Jedes Finden des Lebensja macht den Jasager glücklich. Gleichzeitig bleibt er offen für neue, überraschende Erfahrungen. Das gilt besonders für gestandene Jasager. Die Reise von Jasagern ist niemals abgeschlossen.

 Sieben Orte sind es, an denen auf jeweils unterschiedliche Weise das Ja  erfahren werden kann.

  • Das Ja zum Leben entfaltet seine kräftige Wirkung in der Polarität von Sein und Nichtsein. In der Spannung von Stirb und Werde erfährt der Jasager die Übermacht des Ja zum Leben.
     
  • Das Ja zum Selber-Sein offenbart verschiedene persönliche Gesichter. Im Hören nach Innen kann für den Jasager das Ja zum persönlichen, einzigartigen Geschick hervortreten.
     
  • Das Ja im Miteinander ist für den Jasager eine große Bereicherung. Er findet eine Balance zwischen dem „Eremiten“ und dem „geselligen“ Wesen. Der Jasager nimmt dankbar an, was ihm im gemeinsamen Schwingen an Öffnung für das Ja geschenkt wird.
     
  • Im Ja zum Sein im Größeren ereignet sich die Verbundenheit mit dem, was uns trägt. Eine Einladung für die Offenheit des Seins mit allem, was sich göttlich und engelhaft ereignen möchte. Im Jetzt. Alle Zellen des Jasagers öffnen sich dafür.
     
  • Wechselfälle fordern unser Ja zum Wandel heraus. An ihnen lernen Jasager, dass das Sein immer in Bewegung ist.
     
  • Eselsfeste sind dazu da, um Lust und Freude zu bejahen. Sie sind die Motoren des Seins. Jasager sind meisterlich in der Hingabe an das Ja zu Lust und Freude.
     
  • Das Ja zum Üben lädt ein, immer wieder bewusst ja zu sagen. Freude, Güte, Humor und Liebe können sich im Jasager wie von alleine entfalten.

Quelle: Alfred Schultz, Lo(g)ckbuch des Jasagers

 

Dr. Alfred Schultz   Floidenkamp 21   33611 Bielefeld   0173-2711456  kontakt@ja-einfach-ja.de

Website_Design_NetObjects_Fusion